Veranstaltungskalender

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Mein Name ist Michael Jung, ich bin 43 Jahre alt und lebe im Erphoviertel in Münster. Als gebürtiger Münsteraner liegt mir die Stadt Münster besonders am Herzen. So bin ich schon früh zur Kommunalpolitik gekommen und mittlerweile seit 2013 Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster.

Ich möchte Oberbürgermeister von Münster werden und freue mich auf den Austausch mit Ihnen und euch in den nächsten Monaten!

Meine Motivation zur Kandidatur ziehe ich aus der Überzeugung: Münster kann mehr! Als wachsende und junge Stadt hat Münster viele Potenziale, die es aber richtig zu nutzen gilt. Münster hat einen Oberbürgermeister verdient, der Ideen für die Zukunft hat und die Zukunft gestaltet, anstatt sie nur zu verwalten. Die Bürgerinnen und Bürger Münsters haben einen Oberbürgermeister verdient, der das Wohl aller Menschen in der Stadt im Blick hat, unabhängig davon, ob sie in der Innenstadt oder in den Außenstadtteilen leben und unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten.



Bezahlbares Wohnen für alle

Wohnen in Münster muss für alle bezahlbar bleiben! In den letzten Jahren sind die Mieten in Münster stark angestiegen und dort, wo neuer Wohnraum z.B. durch Nachverdichtung entstanden ist, ist dieser hauptsächlich hochpreisig. Das zeigt uns klar: der Wohnungsmarkt in unserer wachsenden Stadt steht unter Druck und einfache Nachverdichtung reicht nicht mehr aus, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Wir müssen daher in die Planung eines neuen Stadtteils einsteigen, in dem auch für kleinere und mittlere Geldbeutel bezahlbarer Wohnraum entsteht.

Damit wir als Kommune regulierend Einfluss auf den Wohnungsmarkt nehmen können, dürfen städtische Grundstücke nicht weiter veräußert werden. Wir wollen daher künftig das Instrument des Erbbaurechts stärker nutzen, bei dem die Grundstücke im Eigentum der Stadt verbleiben und die Nutzung über eine bestimmte Zeit (z.B. 99 Jahre) vertraglich vereinbart wird.


Nachhaltige Mobilität der Zukunft

Der ÖPNV muss schneller und günstiger werden! Münster ist deutschlandweit die einzige Stadt über 300.000 Einwohner*innen, die für den ÖPNV nur auf den Bus setzt. Und Busfahren ist noch immer unattraktiv: unsere Busse stehen im Stau, sind daher meistens unpünktlich und noch dazu teuer. Hier müssen wir gegensteuern, indem wir Bus-Vorrangspuren konsequent umsetzen und das Tarifsystem anpassen. Im Jahresabo soll Busfahren nicht mehr als 1 Euro pro Tag kosten! Nur mit einem attraktiven und schnellen ÖPNV können wir bewirken, dass mehr Menschen das Auto stehen lassen und wir den Einstieg in die autofreie Innenstadt schaffen!

Vorrang für den Radverkehr! Unserem Ruf als Fahrradhauptstadt werden wir leider schon lange nicht mehr gerecht. Andere Städte im In- und Ausland haben uns beim Thema Fahrradfreundlichkeit längst überholt, unsere Fahrradwege sind teilweise marode und im Zweifel haben Autos noch immer Vorrang. Hier müssen wir gegensteuern und uns klar zum Vorrang für den klimafreundlichen Radverkehr bekennen! Dafür müssen wir unsere bisherigen Konzepte überdenken und brauchen mehr Investitionen in die Fahrradwege-Infrastruktur.


Investitionsprogramm

Der Investitionsstau muss aufgelöst werden! Die letzte große kommunale Investition in Münster (Bau der Stadtbücherei) liegt fast 30 Jahre zurück. Seitdem ist von kommunaler Seite nicht viel passiert und bestehende Infrastruktur nicht ausreichend instandgehalten worden. Als Beispiele können die Stadthalle Hiltrup sowie die VHS angeführt werden. Die VHS ist seit Jahren in ungeeigneten und sanierungsbedürftigen Räumlichkeiten untergebracht, obwohl sie einen so wichtigen Beitrag zu Bildung und Kultur in unserer Stadt leistet. Wir schlagen daher einen Neubau am Hörsterplatz vor, in dem VHS und Musikschule untergebracht sind. Wir wollen einen neuen öffentlichen Raum für Kultur schaffen, der innenstadtnah gelegen ist und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zugute kommt.

Bilder von der Kandidatenwahl am 7. Oktober 2019: